Ernährungswende

Wer verursacht und trägt strukturell die Ernährungskrise, wer vergiftet und erodiert die Böden und Flüsse? Um eine gute und blühende Zukunft für uns alle zu gewährleisten müssen wir diese Akteur*innen enteignen und die Lebensmittelproduktion zusammen mit allen Kleinbäuer*innen und Indigenen selber in die Hand nehmen.

Forderungen für die Ernährungswende

Recognition – Anerkennung
Land ist keine Produktionsstätte sondern Natur, Lebensraum für diverse Spezies und indigene Kulturen, heiliger Ort und vieles mehr und muss als ein solcher Raum legitimiert sein.

Redistribution – Umverteilung
Land und Wasser der industriellen Logik/dem spekulativen Markt entziehen und wieder in Commons überführen. Die Macht von den Konzernen zu den Menschen überführen.

Restitution and Reparation – Wiederherstellung
Aufarbeitung von geschichtlichen und kolonialen Gewalttaten und Rückgabe des gestohlenen Landes an die indigene und rassifizierte Gemeinschaften

Regulation
Es müssen klare Richtlinien entwickelt werden, die die Konzentration von Eigentum und die Spekulation mit Land verbieten und die basisdemokratische Entscheidungen über die Landnutzung vorsehen.

Außerdem:

Konzerne zur Rechenschaft ziehen und sie die Klimafolgekosten bezahlen lassen!

Internationale, nationale und regionale patrizipative und gesellschaftliche getragene Kontrollzentren einrichten, um die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in der Lebensmittelproduktion und im Handel zu überwachen